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Unsere Samtpfoten sind Mäusejäger und somit Fleischfresser.

 

 Die Fertigfuttermittelindustrie hat die Tiernahrung den menschlichen Bedürfnissen angepasst:

Einfach, sauber, günstig!

Es ist ein Milliardengeschäft!

 Aber warum entwickeln immer mehr Katzen Futtermittelallergien und andere Erkrankungen, wenn Fertigfutter doch alles beinhaltet was unser geliebtes Tier braucht?

 Es liegt an den Inhaltsstoffen bzw. an der Verarbeitung der einzelnen Bestandteile und vieles davon hat im Katzenfutter einfach nichts zu suchen.

 

Trockenfutter

 Um Trockenfutter herzustellen, wird allen Bestandteilen das Wasser entzogen. Danach hocherhitzt um Keime abzutöten. Spätestens jetzt sind auch alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente so gut wie nicht mehr vorhanden. Diese werden in einem weiteren Schritt künstlich wieder hinzugefügt. Um die mittlerweile geruchs- und geschmacksneutrale Trockenmasse für die Katze attraktiv zu machen, wird das "Futter" mit tierischen Fetten besprüht.

 

Achten Sie bei der Deklaration auf die Bezeichnung "Fleischanteil", nur dann ist auch Fleisch drin.

Steht nur Huhn, Pute oder Rind darauf, wurden meist nur Nebenprodukte verarbeitet wie:

Köpfe, Füße, Federn, Klauen

 

Problematisch ist der hohe Getreideanteil. Der Verdauungstrakt einer Katze ist als Fleischfresser nicht auf die Verarbeitung von Getreide ausgerichtet. Zudem wird durch den hohen Getreideanteil die Mahlzeit zu einer Kalorienbombe. Getreide ist für die Futtermittelhersteller ein preiswerter Füllstoff. Das Futtermittelverhältnis von ca. 30% tierischem Anteil und 70% Getreide entspricht nicht den Bedürfnissen einer Katze. Das gegenteilige Verhältnis wäre wünschenswert, 70% tierischer Anteil und 30% Getreide.

Gerade der hohe Getreideanteil ist oft ein Allergieauslöser. Die häufigsten Folgeerkrankungen durch Trockenfutter sind Nierenerkrankungen und Diabetes.

 

Hier ein Auszug einer Deklaration eines als "hochwertig" angepriesenen Trockenfutters:

 

Zusammensetzung
Geflügelprotein (getrocknet), Reis, Mais, Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, Maiskleberfutter, Lignozellulose, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Rübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Sojaöl, Fischöl, Psyllium (Flohsamen und Hüllen), Fructo-Oligosaccharide, Hefehydrolysat [Quelle für Mannan-Oligosaccharide], Borretschöl, Grüner Tee-Extrakt [Quelle für Polyphenole], Hydrolysat aus Krustentieren [Quelle für Glukosamin], Tagetesblütenmehl [Quelle für Lutein], Hydrolysat aus Knorpel [Quelle für Chondroitin].
*L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.

 

Fleisch ist hier leider nicht zu finden.

 

Wenn Sie Trockenfutter füttern möchten, seien Sie kritisch, schauen Sie auf die Inhaltsangaben!

Es gibt durchaus Futtermittelhersteller die Trockenfutter mit einem hohen Fleischanteil  und wenig Getreide anbieten und sogargetreidefreies.

 

Dosenfutter

 Mit dem kommerziell hergestelltem Dosenfutter verhält es sich ähnlich.

Leider ist der Werbung nicht zu trauen.

Da wird mit frischem Fleisch geworben und in der Deklaration sind nur tierische Nebenerzeugnisse aufgeführt. Selbst bei der Angabe Fleisch, macht dieser Anteil nicht einmal 10% des gesamten Inhaltes aus.

 

 

Im folgenden die Deklaration eines günstigen Dosenfutteranbieters:

Analytische Bestandteile

Protein 7%, Fettgehalt 4,5%, Rohasche 2%, Rohfaser 0,2%

Zusammensetzung

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4% vom Kalb 4% vom Geflügel), Getreide, Mineralstoffe, Zucker

Feuchtegehalt

82%

 

Hier ist davon auszugehen das mit viel Getreide gestreckt wird.

 

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Nun eine Deklaration eines hochwertigen getreidefreien Dosenfutters

Analytische Bestandteile

Protein 11,5 %, Fettgehalt 5,5 %, Rohfaser 0,5 %, Rohasche 1,4 %

Zusammensetzung

35 % Rind (Lunge, Herz, Leber, Nieren), 31 % Brühe,17 % Huhn (Leber, Hals), 15 % Kabeljau, 2 % Petersilienwurzeln, Calciumcarbonat

Feuchtegehalt

79%

Hier zeigt sich eine zumindest detaillierte Deklaration der Inhaltsstoffe.

 

Achten Sie bei Ihrer Futterauswahl bitte auf getreidefreie Produkte.

Die Proteinangabe sollte nicht unter 10% liegen.

Die meisten Futtermittelhersteller verzichten inzwischen auf Lockstoffe, Zucker und andere Konservierungsstoffe.

Bleiben Sie dennoch kritisch und legen Sie Wert auf eine möglichst detaillierte Deklaration der Inhaltsstoffe.

 

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